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Langwedel-Holtebüttel, 03.05.2017

Bohranlage macht sich auf den Weg

Ab Donnerstag, 11. Mai 2017 wird DEA Deutsche Erdoel AG die in Einzelteile zerlegte unternehmenseigene Bohranlage „T-160“ von ihrem derzeitigen Standort bei Wietze (Landkreis Celle) zum bereits bestehenden Betriebsplatz der Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z6“ südlich von Grasdorf (Landkreis Verden/Aller) transportieren.  Bei Grasdorf wird die Bohranlage sogleich aufgebaut. Umzug und Aufbau sollen Anfang Juni beendet sein.

Für den Transport der Anlage sind rund 110 LKW-Fahrten erforderlich, davon werden etwa 30 Schwertransporte sein. Die insgesamt knapp 70 Kilometer lange Umzugstrecke führt von Wietze über die B 214 zur Autobahn-Anschlussstelle Schwarmstedt. Von dort geht es über die A 7, das Autobahndreieck Walsrode und die A 27 bis zur Abfahrt Langwedel. Dann sind es nur noch gut drei Kilometer über die K 9 bis zum Betriebsplatz kurz vor Grasdorf.

Die Planung sieht vor, dass sämtliche Fahrten an Werktagen stattfinden, Wochenendtage wird DEA nur in dringenden Ausnahmefällen nutzen. Der weitaus überwiegende Teil der Transporte wird tagsüber abgewickelt, für die Abend- und Nachtstunden eines jeden Tages sind lediglich drei bis fünf Fahrten vorgesehen.

Während des Umzuges kann es auf der oben beschriebenen Strecke und im Umfeld des Betriebsplatzes bei Grasdorf zu kleineren Verkehrsbehinderung kommen. DEA bittet dafür bereits im Vorfeld um Verständnis.

Die Transport-Aktion wurde von der dafür zuständigen Stelle bei der Stadt Stuhr unter Beteiligung der betroffenen Landkreise genehmigt. Das Landesamt für Bergbau, Energie
und Geologie (LBEG) wird von DEA laufend über den Fortgang der Aktivitäten informiert.

 

Zum Hintergrund:

Wie angekündigt, plant DEA, die jetzige „Völkersen-Nord Z6“ in einer Tiefe von fast 4.000 Meter aus dem bestehenden Bohrloch heraus in einen anderen Bereich der Erdgas-Lagerstätte abzulenken. Die Bohrung befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller). Die „Völkersen-Nord Z6“ wurde zwischen November 2011 und März 2012 niedergebracht. Bis Oktober 2015 förderte sie Erdgas ausschließlich für den bundesdeutschen Markt. Auf Grund des zuletzt hohen Wasser-Aufkommens hatte sich DEA entschlossen, diese Bohrung aus der Produktion zu nehmen und abzulenken.

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