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Langwedel-Holtebüttel, 21.06.2017

Bohrarbeiten bei Grasdorf haben begonnen

Die DEA Deutsche Erdoel AG hat jetzt bei Grasdorf (Landkreis Verden/Aller) damit begonnen, die Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z6“ in eine Tiefe von rund 3.800 Meter aus dem bestehenden Bohrloch heraus abzulenken. Der neue Bohrpfad soll von diesem Ablenkungspunkt insgesamt rund 1.600 Meter in Richtung Nordwesten bis auf eine vertikale Endtiefe von rund 5.000 Meter reichen. Die Förderbohrung wird dann als „Völkersen-Nord Z6a“ bezeichnet.

In den vergangenen Tagen hat DEA mit Hilfe der unternehmenseigenen Bohranlage „T-160“ zum einen den bisher genutzten inneren Förderstrang der „Völkersen-Nord Z6“ komplett ausgebaut. Zum anderen wurde auch die letzte Strecke der vormals noch auf gut 4.900 Meter hinabreichenden Bohrung mittels Metallstopfen und Spezialzement dauerhaft verfüllt.

Die unteren gut 300 Meter der Bohrung hatte DEA bereits Anfang April 2017 mit einem Spezialzement verfüllt. Dadurch waren die erdgasführenden Sandsteinschichten dauerhaft vom Bohrloch abgetrennt und zuverlässig eingeschlossen worden.

Die jetzt aufgenommenen Bohrarbeiten werden voraussichtlich Ende August beendet sein.

 

Zum Hintergrund:

Die „Völkersen-Nord Z6“ befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller). Die Bohrung wurde zwischen November 2011 und März 2012 niedergebracht. Bis Oktober 2015 förderte sie Erdgas ausschließlich für den bundesdeutschen Markt. Auf Grund des zuletzt hohen Wasser-Aufkommens hat sich DEA entschlossen, diese Bohrung aus der Produktion zu nehmen und als „Völkersen-Nord Z6a“ in einen anderen Bereich der Erdgas-Lagerstätte abzulenken.

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