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Langwedel-Holtebüttel, 03.01.2018

DEA baut Leitungen bei Rotenburg komplett zurück

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird voraussichtlich ab Montag, 8. Januar 2018 nordwestlich von Rotenburg/Wümme zwei unterirdisch verlegte Rohrleitungen komplett ausbauen. Anschließend wird das Gelände der knapp 1.800 Meter langen und rund 15 Meter breiten Leitungstrasse rekultiviert. Die Arbeiten können - abhängig von der Wetterlage - bis Ende Februar andauern.

Bei den Rohrleitungen handelt es sich zum einen um eine im Jahre 1993 zwischen 1,2 und 1,9 Meter tief in den Boden verlegte Stahlleitung. Diese hat einem Durchmesser von 33 Zentimeter. Durch die Leitung wurde bis 1995 Erdgas vom bereits vor zwei Jahren vollständig zurückgebauten Betriebsplatz der damals hinter dem Gewerbegebiet „Hohenesch-Süd“ gelegenen Förderbohrung „Bötersen Z5“ zur „Einbindungsstation Waffensen“ geleitet. Die parallel dazu verlegte Lagerstättenwasserleitung besteht als glasfaserverstärktem Kunststoff und weist einen Durchmesser von acht Zentimeter auf. Diese Leitung wurde nie genutzt.

DEA beginnt mit den Rückbauarbeiten bei Waffensen. Die beiden Rohrleitungen werden abschnittweise freigelegt, in transportable Länge geschnitten, in dafür geeigneten Containern zwischengelagert und anschließend fachgerecht entsorgt. Während der Baumaßnahme wird der Boden entlang der gesamten Leitungstrasse beprobt. Sollten dabei wider Erwarten Schadstoffe festgestellt werden, die auf die Erdgasförderung zurückzuführen sind, wird DEA umgehend ein entsprechendes Sanierungskonzept erarbeiten. 

Alle Rückbauarbeiten hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) per Sonderbetriebsplan genehmigt.

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