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Langwedel-Holtebüttel, 14.05.2018

DEA bereitet „Völkersen-Nord Z7“ für Ablenkung vor

Die DEA Deutsche Erdoel AG bereitet in den kommenden Tagen die bereits bestehende Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ für eine so genannte „Ablenkung“ vor.

Voraussichtlich ab August 2018 soll die Bohrung in einer Tiefe von rund 3.500 Meter aus dem vorhandenen Bohrloch heraus um insgesamt rund 600 Meter in Richtung Südwesten wieder bis auf eine Endtiefe von knapp 5.000 Meter gebracht werden.

In einem ersten Schritt trennt DEA jetzt die Sandsteinschichten, in denen sich das Erdgas in der Tiefe befindet, mit Hilfe mehrerer Stopfen und eines hochfesten, temperaturbeständigen Spezialzements dauerhaft und zuverlässig vom bestehenden Bohrloch ab.

Für diese Arbeiten werden auf dem Betriebsplatz der „Völkersen-Nord Z7“ unter anderem eine Arbeitsbühne, Container und ein mobiler Teleskopkran aufgestellt. Dieser Kran hält eine längliche Schleuse, durch welche die eingesetzten Werkzeuge und Materialien sicher in die Bohrung ein- und ausgeführt werden können.

Der Zeitplan sieht vor, dass nur an Werktagen und nur tagsüber gearbeitet wird. Alle Arbeiten wurden vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) genehmigt.

Zum Hintergrund:

Die „Völkersen-Nord Z7“ befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller). Die Bohrung entstand im Sommer 2015. Da die damals prognostizierte Fördermenge nicht erreicht werden konnte hat sich DEA entschlossen, diese Bohrung aus der Produktion zu nehmen und als „Völkersen-Nord Z7a“ in einen anderen Bereich der Erdgas-Lagerstätte abzulenken.

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