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Langwedel-Holtebüttel, 07.06.2018

DEA-Bohranlage zieht wieder um

Die DEA Deutsche Erdoel AG hat ihre ursprüngliche Bohrplanung für das Jahr 2018 umgestellt. Ab Montag, den 11. Juni 2018 wird die in ihre Einzelteile zerlegte unternehmenseigene Bohranlage „T-160“ vom derzeitigen Standort auf dem Betriebsplatz der Förderbohrung „Völkersen-Nord Z4b“ bei Langewedel jetzt erst einmal zum ebenfalls bereits bestehenden Platz der Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ südlich von Grasdorf umziehen. Dort wird die Anlage sogleich wieder aufgebaut. Abbau, Umzug und Wiederaufbau sollen Ende Juni beendet sein.

Für den Transport der Anlage sind rund 110 LKW-Fahrten erforderlich, davon werden etwa 30 Schwertransporte sein. Die insgesamt nur gut zwei Kilometer lange Umzugstrecke führt über die Zufahrten zu den beiden Betriebsplätzen und über die Kreisstraße K 9.

Die Ablaufplan sieht vor, dass sämtliche Fahrten an Werktagen stattfinden. Der weitaus überwiegende Teil der Transporte wird tagsüber abgewickelt, für die Abend- und Nachtstunden eines jeden Tages sind lediglich drei bis fünf Fahrten vorgesehen.

Während des Umzuges kann es auf der sehr kurzen Umzugsstrecke zu kleineren Verkehrsbehinderung kommen. DEA bittet dafür bereits im Vorfeld um Verständnis.

Die Transport-Aktion wurde von der dafür zuständigen Stelle beim Landkreis Verden genehmigt. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) wird von DEA laufend über den Fortgang der Aktivitäten informiert.

Zum Hintergrund:

Die DEA Deutsche Erdoel AG plant, die bereits bestehende Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ in einer Tiefe von rund 3.500 Meter aus dem bestehenden Bohrloch heraus um etwa 600 Meter in Richtung Südwesten abzulenken. Die im Sommer 2015 fertig gestellte Bohrung befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller). DEA hat sich zu dieser Modifizierung entschlossen, weil die „Völkersen-Nord Z7“ die erhoffte Förderrate nicht erreichen konnte. Ziel ist es nun, mittels der neuen „Völkersen-Nord Z7a“ einen anderen Bereich der in rund 5.000 Meter Tiefe vorhandenen so genannten Erdgas-Lagerstätte zu erschließen.

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