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Langwedel-Holtebüttel, 31.05.2017

DEA liegt im Zeitplan – Arbeiten bei Grasdorf gehen in die nächste Phase

Abgeschirmt durch eine rund zehn Meter hohe Schallschutzwand steht auf dem Betriebsplatz der bereits bestehenden Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z6“ südlich von Grasdorf (Landkreis Verden/Aller) jetzt die gut 60 Meter hohe, unternehmenseigene Bohranlage „T-160“. Die in ihre Einzelteile zerlegte Anlage war im Laufe der vergangenen drei Wochen mit rund 110 LKW-Fahrten ohne Zwischenfälle von Wietze (Landkreis Celle) an ihren neuen Standort transportiert und dort aufgebaut worden.

In den kommenden Tagen sind bei Grasdorf nun untertägige Arbeiten geplant. Mit Hilfe der Bohranlage wird zum einen der bisher genutzte innere Förderstrang der „Völkersen-Nord Z6“ komplett ausgebaut. Zum anderen wird auch die letzte Strecke der heute noch auf gut 4.900 Meter hinabreichenden Bohrung mittels Metallstopfen und Spezialzement bis in eine Tiefe von rund 3.800 Meter dauerhaft verfüllt.

Die beschriebenen Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juni beendet sein. Erst danach können die Bohrarbeiten für eine Ablenkung der „Völkersen-Nord Z6“ aus dem bestehenden Bohrloch heraus beginnen.

 

Zum Hintergrund:

Die „Völkersen-Nord Z6“ befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller). Die Bohrung wurde zwischen November 2011 und März 2012 niedergebracht. Bis Oktober 2015 förderte sie Erdgas ausschließlich für den bundesdeutschen Markt. Auf Grund des zuletzt hohen Wasser-Aufkommens hat sich DEA entschlossen, diese Bohrung aus der Produktion zu nehmen und als „Völkersen-Nord Z6a“ in einen anderen Bereich der Erdgas-Lagerstätte abzulenken. DEA hat die unteren gut 300 Meter der Bohrung bereits Anfang April mit einem Spezialzement verfüllt. Dadurch waren die erdgasführenden Sandsteinschichten dauerhaft vom Bohrloch abgetrennt und zuverlässig eingeschlossen worden.

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