Zurück zu den Meldungen

Langwedel-Holtebüttel, 16.01.2018

DEA stellt Bohrplanung für 2018 vor

Die DEA Deutsche Erdoel AG plant, ihre unternehmenseigene Bohranlage „T-160“ über das gesamte Jahr 2018 bei verschiedenen Projekten im Landkreis Verden/Aller einzusetzen. Dazu ein erster Überblick.

Im Anschluss an die derzeit im freien Gelände zwischen Grasdorf und Langwedel voraussichtlich noch bis Ende März laufenden Arbeiten an der Ablenkungsbohrung „Völkersen-Nord Z4b“ wird die Anlage zunächst zum Hauptbetriebsplatz des Förderbetriebes Niedersachsen bei Holtebüttel umziehen.

Dort soll die seit 2009 bestehende Erdgas-Förderbohrung „Völkersen Z9“ mit einem neuen inneren Förderstrang ausgestattet werden. Die Planung sieht vor, dass dieser so genannte „Workover“ bis Anfang Mai abgeschlossen werden kann.

Danach ist geplant, die Bohranlage abzubauen und zum gemeinsamen Betriebsplatz der südlich von Grasdorf ebenfalls bestehenden beiden Förderbohrungen „Völkersen-Nord Z6a“
und „Völkersen-Nord Z7“ zu transportieren. Ab Juli soll dort die 2015 in Betrieb genommene  „Völkersen-Nord Z7“ als „Völkersen-Nord Z7a“ in einen neuen Bereich der in einer Tiefe
von rund 5.000 Meter befindlichen Erdgas-Lagerstätte abgelenkt werden.

Abhängig vom Stand der für weiteren Bohrarbeiten notwendigen Genehmigungen sowie der üblicherweise noch vorzunehmenden baulichen Vorbereitungen, können sich zwei Projekte anschließen.

Entweder beginnen zum Ende des Jahres 2018 nordöstlich der Ortschaft Scharnhorst bei Verden/Aller die Arbeiten für die neue Förderbohrung „Völkersen Z12“. Mittels dieser Bohrung möchte DEA einen weiteren Bereich der Erdgas-Lagerstätte erschließen.

Alternativ dazu plant DEA gemeinsam mit ihren Projekt-Partnern DOW, Wintershall,
Shell und EMPG, auf Höhe der Linie zwischen Holtebüttel und Langwedel am südwestlichen Rand der Autobahn A27 im freien Gelände die Explorationsbohrung „Nindorf Z1“ niederzubringen. Sie soll der Erkundung der Erdgas-Reserven in Richtung Süden dienen. 

Zurück zu den Meldungen