Zurück zu den Meldungen

Langwedel-Holtebüttel, 12.06.2017

Leitungsinspektion bei Rotenburg Ein Molch, der es in sich hat

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in den kommenden Tagen mit Hilfe einer so genannten „Molchung“ eine der im Norden der Kreisstadt Rotenburg/Wümme verlegten Erdgas-Transportleitungen einer eingehenden Innen-Inspektion unterziehen.

Die komplett unterirdisch verlegte „Leitung 819“ verbindet seit 1992 den zwischen der Bundesstraße B 75 und der Eisenbahntrasse gelegenen Betriebsplatz der Erdgas-Förderbohrung „Hemsbünde Z5“ mit dem nördlich davon liegenden Betriebsplatz der Erdgas-Förderbohrung „Höhnsmoor Z1“. Durch die Stahlleitung fließen mit einem Druck von 30 bar durchschnittlich 2.500 m³ Erdgas pro Stunde. Sie besitzt einen Durchmesser von 250 mm.

Das mit den Arbeiten beauftragte Spezialunternehmen wird ab 16. Juni 2017 zunächst die notwendigen Vorbereitungen an den beiden Enden der Leitung treffen. Für die Inspektion selbst wird am 21./22. Juni auf dem Betriebsplatz der „Hemsbünde Z5“ ein rund 2,5 Meter langer „Molch“ in das System eingesetzt. Durch den in der Leitung bestehenden Druck bewegt sich das Gerät dann langsam voran, misst dabei kontinuierlich die Stärke der Wandung, zeichnet die Daten auf und kommt nach rund 90 Minuten an seinem Ziel an.
 

Im Anschluss an die „Durchfahrt“ werden die Daten ausgelesen, ausgewertet und archiviert.

Die beschriebene Inspektion ist Bestandteil des umfangreichen, freiwilligen Programms, mit dem DEA unter anderem die Integrität und Sicherheit der durch das Unternehmen betriebenen Anlagen fortlaufend kontrolliert und verbessert.

Zurück zu den Meldungen