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Langwedel-Holtebüttel, 18.05.2017

Leitungsinspektion Dem Molch entgeht nichts

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in den Wochen nach Pfingsten mittels einer so genannten „Molchung“ eine eingehende Innen-Inspektion der bei Wietzendorf (Landkreis Heidekreis) verlegten, knapp 12,5 Kilometer langen Erdgas-Transportleitung „864“ vornehmen.

Diese Leitung verbindet seit 1986 den nördlich von Becklingen (Landkreis Celle) am Rande des Truppenübungsplatzes gelegenen gemeinsamen Betriebsplatz der beiden Erdgas-Förderbohrungen „Becklingen Z1“ und „Becklingen Z2“ mit der „Station Halmern“. Diese Sammelstation befindet östlich der Gemeinde Wietzendorf. Im Mittel fließen pro Stunde 9.000 m³ Erdgas mit einem Druck von 50 bar durch die komplett unterirdisch verlegte Stahlleitung. Diese besitzt einen Durchmesser von 273 mm.

Das mit den Arbeiten beauftragte Spezialunternehmen wird ab 6. Juni 2017 zunächst die notwendigen Vorbereitungen an den beiden Enden der Leitung treffen. Für die eigentliche Inspektion wird am 13./14. Juni auf dem Betriebsplatz bei Becklingen ein rund 2,5 Meter lange „Molch“ in das System eingesetzt. Durch den in der Leitung bestehenden Druck bewegt sich das Gerät dann langsam voran, misst dabei kontinuierlich die Stärke der Wandung, zeichnet die Daten auf und kommt nach rund vier Stunde an seinem Ziel an. Im Anschluss an die „Durchfahrt“ werden die Daten ausgelesen, ausgewertet und archiviert.

Die beschriebene Inspektion ist Bestandteil des umfangreichen, freiwilligen Programms, mit dem DEA unter anderem die Integrität und Sicherheit der durch das Unternehmen betriebenen Anlagen fortlaufend kontrolliert und verbessert.

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