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Langwedel-Holtebüttel, 05.06.2018

Messarbeiten in der „Völkersen H1“

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird am Freitag, 8. Juni tagsüber Messarbeiten in der ehemaligen Wasserversenkbohrung „Völkersen H1“ vornehmen. Diese Messungen sind Teil der Vorbereitungen für die jetzt anstehende endgültige Verfüllung der bereits seit Sommer 2012 außer Betrieb genommenen Bohrung.

Im Zuge der Arbeiten wird auf den Betriebsplätzen der „Völkersen H1“ ein mobiler Teleskopkran eingesetzt. An diesem Kran hängt eine längliche Schleuse. Diese ermöglicht es, die Messgeräte sicher in die Bohrungen ein- und ebenso sicher wieder auszuführen.

Gearbeitet wird am 8. Juni ausschließlich an der ehemaligen Wasserversenkbohrung „Völkersen H1“, die Arbeiten stehen in keinem Zusammenhang mit der im Anschluss an den bestehenden Betriebsplatz geplanten Bohrung „Völkersen Z12“.  

Zum Hintergrund:

Der Betriebsplatz der „Völkersen H1“ liegt im freien Gelände nordöstlich der Gemeinde Scharnhorst (Stadt Verden / Landkreis Verden). Die Bohrung war im Jahre 1999 bis auf eine Tiefe von rund 1.300 Meter niedergebracht worden. Ab Februar 2000 wurde sie als so genannter „Injektor“ zur sicheren Rückführung des bei der Erdgasförderung natürlich anfallenden Lagerstättenwassers in den tiefen Untergrund verwendet. Mitte 2012 hatte die DEA im Zuge der damals aufkommenden kontroversen Diskussion über den Umgang mit dem Lagerstättenwasser die Bohrung als Zeichen der Gesprächs- und Kompromiss-bereitschaft außer Betrieb genommen. Ende vergangenen Jahres hat die DEA schließlich auch formal endgültig darauf verzichtet, die „Völkersen H1“ als Wasserversenkbohrung zu nutzen.

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