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Langwedel-Holtebüttel, 11.09.2017

Routine-Arbeiten in Grapenmühlen

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in den kommenden Wochen sämtliche obertägigen Anlagenteile der Wasserversenkbohrung „Wittorf Z1“ einer Routine-Jahreswartung unterziehen.

Dafür werden innerhalb des umzäunten Betriebsplatzes der Bohrung zunächst einige Container, mobile Lagertanks sowie Gerüste aufgestellt. Darauf folgt die eigentliche Wartung. Diese soll am 18. September beginnen und am 6. Oktober 2017 abgeschlossen sein.

Ein trotz der umliegenden Bewaldung deutlich sichtbares Zeichen für die anstehenden Arbeiten wird ein mobiler Teleskopkran sein. Darüber hinaus kann es rund um die Anlage in den kommenden Wochen zu vermehrten An- und Abfahrten von Baufahrzeugen kommen.

Dass Mitarbeiter der DEA sowie Mitarbeiter der beteiligten Spezialfirmen bei ihren Tätigkeiten an der Anlage zeitweise eine Atemschutzausrüstung tragen, ist allein der Arbeitssicherheit geschuldet und kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten.

Die Routine-Wartungsarbeiten, die nur tagsüber stattfinden, werden dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zeitgerecht angezeigt.

 

Zum Hintergrund:
Der Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ befindet sich in Grapenmühlen (Landkreis Rotenburg/ Wümme) am Rande der Bundesstraße B440 zwischen Wittorf und Visselhövede. DEA hat diese Bohrung 1981 als Erdgas-Produktionsbohrung bis auf eine Tiefe von mehr als 5.000 Meter niedergebracht. Da die Förderraten in den darauffolgenden Jahren nicht den Erwartungen entsprachen, wurden die unteren gut 4.000 Meter der Bohrung 1994 verfüllt. Seit 1995 wird die „Wittorf Z1“ als Versenkbohrung für das bei der Erdgasförderung natürlich anfallende Lagerstättenwasser betrieben.

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