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Langwedel-Holtebüttel, 05.12.2017

Routine-Check bei Walle

Die DEA Deutsche Erdoel AG lässt am Donnerstag, 7. Dezember nördlich der Ortschaft Walle (Landkreis Verden/Aller) turnusgemäß den so genannten aktiven kathodischen Korrosionsschutz (KKS) einer rund 550 Meter langen, unterirdisch verlegten Erdgas-Transportleitung überprüfen.

Mitarbeiter des mit den Messungen beauftragten Unternehmens markieren an der Erdoberfläche zunächst den Trassenverlauf der Leitung und gehen diesen anschließend langsam ab. Dabei messen sie mit speziellen Geräten die Stärke des zum Schutz vor Korrosion unter der Erdoberfläche permanent rund um die Leitung aufgebauten schwachen elektrischen Feldes. Für den Fall, dass die empfindlichen Geräte Veränderungen dieser Feldstärke anzeigen, würde DEA nach Rücksprache mit den Grundeigentümern die Leitung im Bereich der entsprechenden Stelle freilegen, eingehend auf Korrosion überprüfen und bei Bedarf auch Nachisolieren. Sämtliche Messdaten werden aufgezeichnet und archiviert. 

Durch die mit einem festen Kunststoffmantel umgebenen Stahlleitung wird das Erdgas seit vielen Jahrzehnten sicher und störungsfrei von der gemeinsamen Gastrocknungsanlage der beiden Förderbohrungen „Völkersen Z5“ und „Völkersen Z6“ zur „Einbindung Walle“ und von dort zur Kompressor-Station Brammer (Landkreis Verden) geleitet. 

Die jetzt zu Kontrolle anstehende Leitung ist in einer Tiefe von mindestens 1,2 Meter verlegt, besitzen einen Durchmesser von 219 mm und eine Wandungsstärke von 5,6 mm. Der Transportdruck des Erdgases in der Leitung liegt bei 31 bar.

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