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Langwedel-Holtebüttel, 07.12.2017

Routine-Check von zwei Erdgas-Transportleitungen im Landkreis Rotenburg/Wümme

Die DEA Deutsche Erdoel AG lässt ab kommenden Montag, 11. Dezember turnusgemäß den so genannten aktiven kathodischen Korrosionsschutz (KKS) an zwei unterirdisch verlegten Erdgas-Transportleitungen überprüfen. Eine der Leitungen verbindet nordwestlich von Rotenburg/Wümme die Förderbohrung „Bötersen Z4“ mit der „Einbindungsstation Waffensen“. Die andere Leitung befindet sich im Süden der Kreisstadt. Sie verbindet die Förderbohrung „Bötersen Z6“ mit den Förderplätzen der DEA bei Hemsbünde.

Mitarbeiter des mit den Messungen beauftragten Unternehmens markieren an der Erdoberfläche zunächst den Trassenverlauf der Leitung und gehen diesen anschließend langsam ab. Dabei messen sie mit speziellen Geräten die Stärke des zum Schutz vor Korrosion unter der Erdoberfläche permanent rund um die Leitung aufgebauten schwachen elektrischen Feldes. Für den Fall, dass die empfindlichen Geräte Veränderungen dieser Feldstärke anzeigen, würde DEA nach Rücksprache mit den Grundeigentümern die Leitung im Bereich der entsprechenden Stelle freilegen, eingehend auf Korrosion überprüfen und bei Bedarf auch Nachisolieren. Sämtliche Messdaten werden aufgezeichnet und archiviert. 

Durch die mit einem festen Kunststoffmantel umgebenen Stahlleitungen wird das Erdgas seit vielen Jahrzehnten sicher und störungsfrei aus dem Raum Rotenburg/Wümme zur „Verdichter-Station Brammer“ bei Kirchlinteln (Landkreis Verden/Aller) geleitet. Von dort gelangt es in das bundesweite Ferngasnetz.

Die jetzt zu Kontrolle anstehenden Leitungen sind in einer Tiefe von mindestens 1,2 Meter verlegt, besitzen einen Durchmesser von 320 mm und eine Wandungsstärke von 8 mm.  Der Transportdruck des Erdgases in den Leitungen liegt bei 21 bar.

Alle beschriebenen Arbeiten sollen noch vor dem Weihnachtsfest beendet sein.

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