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Langwedel-Holtebüttel, 11.12.2017

Schwacher Erdstoß bei Langwedel

In der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 2017 hat im Raum Langwedel (Landkreis Verden/Aller) gegen 01:15 Uhr Ortszeit ein schwaches seismisches Ereignis stattgefunden.

Der Erdstoß mit einer vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gemeldeten Stärke von 2,5 wurde vom seismischen Messsystem des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) in einer Tiefe von rund 5.000 Metern registriert. Die maximal gemessene oberirdische Schwinggeschwindigkeit der dem Ereignis nächstgelegenen Messstation lag bei knapp 1,3 Millimeter pro Sekunde. Dieser Wert liegt über der menschlichen Wahrnehmungsschwelle. Wahrgenommen wurde von Anwohnerinnen und Anwohnern auch ein Knall. Schäden, die dem seismischen Ereignis zugeschrieben werden könnten, wurden bislang nicht gemeldet. Sie sind bei der geringen Schwingungsgeschwindigkeit auch nicht zu erwarten.

Das seismische Messsystem besteht seit 2007 und wurde 2012 umfassend modernisiert. Die Daten aus dem Überwachungssystem der deutschen Erdgasproduzenten wurden dem Niedersächsischen Erdbebendienst als staatlichen seismologischen Dienst am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) für die Auswertung zur Verfügung gestellt. Der sichere Betrieb sämtlicher Anlagen der DEA war durchgängig gewährleistet.

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