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Völkersen, 01.02.2018

„Völkersen-Nord Z1“ – der Sand muss raus

Für die Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z1“ der DEA Deutsche Erdoel AG stehen in der kommenden Woche untertägige Routinearbeiten auf dem Programm. Dabei soll der feine, lockere Sand entfernt werden, der sich seit Produktionsbeginn in fast 5.000 Meter Tiefe im inneren Förderrohr der Bohrung angesammelt hat.

Die Arbeiten erfolgen ausschließlich tagsüber. Sie werden voraussichtlich bereits Ende der Woche (9. Februar) abgeschlossen sein.   

Am Montag und Dienstag (5./6. Februar) wird auf dem Betriebsplatz der Bohrung zunächst das notwendige Equipment aufgebaut. Am Mittwoch und Donnerstag stehen die eigentlichen Reinigungsarbeiten auf dem Plan. Der aus der „Völkersen-Nord Z1“ entfernte Sand sowie die Reste der bei der Reinigung eingesetzten Salz-Lösung werden auf dem umzäunten Platz in festen Behältern gesammelt, beprobt und am Ende der Arbeiten von dafür zertifizierten Unternehmen fachgerecht entsorgt.

Im Zuge der Arbeiten kann es Mitte der Woche technisch bedingt dazu kommen, dass Erdgas mittels einer konventionellen Fackel verbrannt werden muss. Bevor das Gas zur Fackel gelangt, werden die in ihm enthaltenen Spuren von Quecksilber durch einen speziellen Adsorber zuverlässig vom Gasstrom abgetrennt. Zur Wirksamkeits-Kontrolle werden vor und nach dem Adsorber regelmäßig Proben gezogen und analysiert.

Alle Arbeiten werden dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zeitgerecht angezeigt.

Die DEA Deutsche Erdoel AG fördert mit der Bohrung „Völkersen-Nord Z1“ seit August 1993 erfolgreich und störungsfrei Erdgas ausschließlich für den bundesdeutschen Markt. Der Betriebsplatz dieser Förderbohrung befindet sich im freien Gelände nordöstlich der Landesstraße L155 zwischen Völkersen und Posthausen. 

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