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Langwedel-Holtebüttel, 17.10.2018

Arbeiten auf dem Betriebsplatz der „Völkersen H1“

Die DEA Deutsche Erdoel AG hat damit begonnen, die obertägige Anlage auf dem Betriebsplatz ihrer ehemaligen Wasserversenkbohrung „Völkersen H1“ für einen endgültigen Abbau vorzubereiten.

Auf dem Programm stehen unter anderem die finale Reinigung und Konservierung von Behältern sowie die Demontage von Rohrleitungen. Anfallende Reinigungswässer und ausgebaute Anlagenteile werden von zertifizierten Unternehmen zur Entsorgung abgefahren. Alle Arbeiten sollen Anfang November beendet sein.

Wenn Mitarbeiter der DEA sowie Mitarbeiter der beteiligten Spezialfirmen im Laufe der Arbeiten zeitweise eine Atemschutzausrüstung tragen, ist das allein der Arbeitssicherheit geschuldet und kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten.

Gearbeitet wird in den kommenden Wochen bei Scharnhorst ausschließlich auf dem Betriebsplatz der ehemaligen Wasserversenkbohrung „Völkersen H1“. Die Arbeiten stehen in keinem Zusammenhang mit der geplanten Bohrung „Völkersen Z12“.  

Zum Hintergrund:

Der Betriebsplatz der „Völkersen H1“ liegt im freien Gelände nordöstlich der Gemeinde Scharnhorst (Stadt Verden / Landkreis Verden). Die Bohrung war 1999 bis auf eine Tiefe von rund 1.300 Meter niedergebracht worden. Ab Februar 2000 wurde sie als so genannter „Injektor“ zur sicheren Rückführung des bei der Erdgasförderung natürlich anfallenden Lagerstättenwassers in den tiefen Untergrund verwendet. Mitte 2012 hatte die DEA im Zuge der damals aufkommenden kontroversen Diskussion über den Umgang mit dem Lagerstättenwasser als Zeichen der Gesprächs- und Kompromissbereitschaft die Bohrung außer Betrieb genommen. Ende vergangenen Jahres hat die DEA gegenüber dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) auch formal darauf verzichtet, die „Völkersen H1“ als Wasserversenkbohrung zu nutzen. Im vergangenen August wurde die Bohrung dann endgültig verfüllt.

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