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Langwedel-Holtebüttel, 12.02.2019

Arbeiten auf dem Betriebsplatz der „Wittorf Z1“

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in der kommenden Woche damit beginnen, die obertägigen Anlagen auf dem Betriebsplatz ihrer bis Ende vergangenen Jahres genutzten Wasserversenkbohrung „Wittorf Z1“ für einen endgültigen Rückbau vorzubereiten.

Auf dem Programm stehen unter anderem die finale Reinigung und Konservierung von Behältern sowie die Demontage von Rohrleitungen in der auf dem Betriebsplatz stehenden Halle. Dabei anfallende Reinigungswässer und ausgebaute Anlagenteile werden von zertifizierten Unternehmen zur Entsorgung abgefahren. Die Arbeiten, die nur an Werktagen tagsüber stattfinden, werden voraussichtlich Ende März abgeschlossen sein.

Wenn Mitarbeiter der DEA sowie Mitarbeiter der beteiligten Spezialfirmen bei ihren unterschiedlichen Tätigkeiten zeitweise eine Atemschutzausrüstung tragen, ist das allein der Arbeitssicherheit geschuldet und kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten.

Parallel zu den anstehenden Arbeiten auf dem Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ laufen bereits jetzt die Planungen für die endgültige Verfüllung der Bohrung, den kompletten Rückbau der Anlagen und des Betriebsplatzes sowie die vollständige Rekultivierung des Areals.

Zum Hintergrund:

Der Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ befindet sich in Grapenmühlen (Landkreis Rotenburg/ Wümme) am Rande der Bundesstraße B440 zwischen Wittorf und Visselhövede. DEA hat diese Bohrung 1981 als Erdgas-Produktionsbohrung bis auf eine Tiefe von rund 5.000 Meter niedergebracht. Da die Förderraten in den darauffolgenden Jahren nicht den Erwartungen entsprachen, wurden die unteren gut 4.000 Meter der Bohrung 1994 verfüllt. Danach hat DEA die „Wittorf Z1“ als Versenkbohrung für das bei der Erdgasförderung natürlich anfallende Lagerstättenwasser genutzt. Ende vergangenen Jahres wurde der Betrieb bei Grapenmühlen eingestellt.

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