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Langwedel-Holtebüttel, 17.04.2019

Auch nach Ostern wird bei Grapenmühlen gearbeitet

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in der Woche nach Ostern die heute noch auf dem Betriebsplatz der ehemaligen Wasserversenkbohrung „Wittorf Z1“ befindliche und seit Anfang des Jahres nicht mehr benötigte Stickstoff-Anlage abbauen.

Dazu wird die von DEA vor einigen Jahren gemietete Anlage zunächst Druck entlastet. Dabei werden geringe Restmengen von Stickstoff kontrolliert an die Atmosphäre abgegeben, was aufgrund der Temperaturunterschiede kurzzeitig und räumlich begrenzt zu nebelartigen Erscheinungen führen kann. Der gesamte Vorgang ist für Mensch und Umwelt völlig ungefährlich. Denn Stickstoff ist ein nicht brennbares, farb- und geruchloses Gas, das mit rund 78 Prozent ohnehin den weitaus größten Anteil unserer natürlichen Atemluft ausmacht.

Anschließend wir die Stickstoff-Anlage zerlegt und abgefahren. Bei den Arbeiten wird ein mobiler Teleskopkran eingesetzt.

Unabhängig von den beschriebenen Arbeiten auf dem Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ laufen die Planungen für die endgültige Verfüllung der Bohrung, den kompletten Rückbau der Anlagen und des Betriebsplatzes sowie die vollständige Rekultivierung des Areals weiter.

Zum Hintergrund:

Der Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ befindet sich in Grapenmühlen (Landkreis Rotenburg/ Wümme) am Rande der Bundesstraße B440 zwischen Wittorf und Visselhövede. DEA hat diese Bohrung 1981 als Erdgas-Produktionsbohrung bis auf eine Tiefe von rund 5.000 Meter niedergebracht. Da die Förderraten in den darauffolgenden Jahren nicht den Erwartungen entsprachen, wurden die unteren gut 4.000 Meter der Bohrung 1994 verfüllt. Danach hat DEA die „Wittorf Z1“ als Versenkbohrung für das bei der Erdgasförderung natürlich anfallende Lagerstättenwasser genutzt. Ende 2018 wurde der Betrieb bei Grapenmühlen eingestellt. Um den kompletten Rückbau der Anlage vorzubereiten, fanden auf dem Betriebsplatz der „Wittorf Z1“ in den vergangenen Wochen bereits umfangreiche Reinigungsarbeiten statt.

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