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Hamburg, 02.12.2018

DEA setzt seismische Messungen aus Antrag auf Genehmigung wird zurückgezogen

Die DEA Deutsche Erdoel AG greift die anhaltende öffentliche Diskussion auf und setzt die für Januar und Februar 2019 in den vier Landkreisen Diepholz, Verden/Aller, Osterholz und Rotenburg/Wümme geplanten seismischen Messungen aus. Die DEA zieht auch den beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eingereichten Antrag auf Genehmigung des Vorhabens zurück und stellt die Messkampagne auf den Prüfstand.

Zentrales Anliegen der DEA ist es, in den kommenden Monaten die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den geplanten Seismik-Messungen umfassend zu klären und die Bedeutung der heimischen Erdgasförderung im Kontext mit der Energiewende zu diskutieren.

Die DEA beabsichtigt darüber hinaus, einen intensiven Dialog zu führen, um Formate zu diskutieren und zu entwickeln, die bereits in den Planungs- und Antragsphasen von Projekten eine breitere Einbeziehung der Öffentlichkeit erlauben.

Zum Hintergrund:

Die DEA Deutsche Erdoel AG plant in den vier Landkreisen Diepholz, Verden/Aller, Osterholz und Rotenburg/Wümme seismische Messungen überwiegend auf öffentlichen Straßen und Wegen. Diese Messungen sollen das bereits bestehende Modell des geologischen Untergrundes durch aktuell noch fehlende Details ergänzen. Dadurch können Erdgaspotenziale weitaus besser als heute bewertet werden.

Detaillierte Informationen über das Projekt finden Sie weiterhin im Internet unter: www.seismik-unterweser.de

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