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Langwedel-Holtebüttel, 20.02.2019

DEA startet Fördertest bei Grasdorf

Die DEA Deutsche Erdoel AG wird in den kommenden Tagen die vor kurzem fertig gestellte Bohrung „Völkersen-Nord Z7a“ einem Fördertest unterziehen. Vom Ergebnis dieses Tests hängt es ab, ob DEA diese Erdgas-Bohrung in Produktion nimmt.

In einem ersten Schritt werden Mitarbeiter der DEA sowie der beteiligten Dienstleister
ab dem 25. Februar das notwendige technische Equipment auf dem Betriebsplatz der Bohrung aufbauen. Daran schließt sich die so genannte „Freiförderung“ an.

Da unter anderem der Druck des aus der Tiefe strömenden Erdgases zunächst noch stark schwankt, kann es im ersten Arbeitsschritt nicht in umschlossenen Systemen verbrannt werden. Darum wird bei Bedarf zwischen dem 27. Februar und dem 8. März phasenweise eine konventionelle Fackel eingesetzt. Bevor das Gas zur Fackel gelangt, werden die in ihm enthaltene Spuren von Quecksilber mittels eines speziellen Adsorbers zuverlässig vom Gasstrom abgetrennt und von einem dafür zertifizierten Unternehmen fachgerecht entsorgt.

Der Einsatz der Fackel geschieht nur so lange, bis die „Völkersen-Nord Z7a“ an die auf
dem Betriebsplatz bereits installierte Gastrocknungsanlage angeschlossen ist. Über diese
Anlage läuft dann auch der eigentliche, mehrtägige Fördertest, der voraussichtlich Mitte März  abgeschlossen sein wird.

Alle Arbeiten wurden dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zeitgerecht angezeigt und von diesem genehmigt.

Zum Hintergrund:

Die 2015 erstmalig niedergebrachte Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ war in den vergangenen Monaten in einer Tiefe von rund 3.500 Meter aus dem bestehenden Bohrloch heraus um etwa 600 Meter in Richtung Südwesten abgelenkt worden. Mittels der neuen „Völkersen-Nord Z7a“ soll ein anderer Bereich der in rund 5.000 Meter Tiefe vorhandenen Erdgas-Lagerstätte erschlossen werden. Der Betriebsplatz der Bohrung befindet sich südlich von Grasdorf auf dem Gebiet des Flecken Langwedel (Landkreis Verden/Aller).

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