Wasserschutz hat Vorrang

Wir wollen eine intakte Umwelt. Bei den Bohrungen Hankensbüttel 96 und 97 im Wasserschutzgebiet Schönewörde hat der Wasserschutz die allerhöchste Priorität.

Vor Beginn der Arbeiten wurden umfangreiche Prüfungen zu Natur- und Umweltschutz sowie eine standortbezogene UVP-Vorprüfung durchgeführt. Der Schutz des Wassers wird durch viele Maßnahmen sowohl unter als auch über der Erde sichergestellt.

Der Bohrplatz ist abgedichtet und versiegelt

  • Vor der ersten Bohrung haben wir den Bohrplatz nach strengen Regeln gebaut.
  • Dabei waren die Belange des Wasserschutzes besonders wichtig. Es gelten hierfür in Deutschland strenge Richtlinien.
  • Um eine Verunreinigung des Bodens sicher auszuschließen wurde der innere Bereich des Bohrplatzes betoniert, komplett abgedichtet und mit einem umlaufenden Rinnensystem versehen.
  • Etwaige austretende Flüssigkeiten und auch Regenwasser können nicht in den Boden eindringen.
  • Alle Niederschlagswässer und andere Flüssigkeiten und Stoffe und werden aufgefangen und fachgerecht entsorgt.
Die Oberfläche des Platzes besteht aus Beton und ist flüssigkeitsdicht.
Alle Flüssigkeiten werden in diesem Betonbecken aufgefangen – nichts kann versickern

Spezielle Bohrspülung schützt Süßwasser

  • Wie von vorneherein von DEA als wesentliche Schutzmaßnahme eingeplant, wird für die Bohrung im oberen, süßwasserrelevanten Abschnitt eine nicht wassergefährdende wasserbasische Bohrspülung verwendet.
  • Diese Art von Bohrspülung wird standardmäßig auch in anderen sensiblen Bereichen wie zum Beispiel beim Bohren von Trinkwasserbohrungen eingesetzt.

Mehrfachverrohrung aus Stahl garantiert Sicherheit

  • Auch innerhalb der Bohrung, bei der Verrohrung des Bohrlochs, steht der Wasserschutz im Fokus.
  • Das Bohrloch dichten wir mit mehreren Schichten einzementierter Stahlrohre ab. Nach Abschluss des ersten Bohrabschnittes werden unmittelbar Stahlrohre in das Bohrloch eingebracht und einzementiert.
  • Dadurch wird der Bereich zwischen der Bohrung und dem umliegenden Untergrund abgetrennt und abgedichtet, so dass ein Kontakt zum dort vorhandenen Grundwasser ausgeschlossen ist.
  • Der Zement ist natürlich auf seine Umweltverträglichkeit geprüft worden.
Mehrere Schichten aus Stahlrohren und Zement sorgen für optimale Sicherheit.

Dichtigkeit der Rohre wird geprüft und überwacht

  • Die eingebaute Verrohrung ist ein hydraulisch dichtes System.
  • Die Stahlrohre überlappen sich und schützen die grundwasserführende Zone durch mehrere Ebenen aus Stahl und Zement.
  • DEA spricht von der „Bohrlochsintegrität“, die auch während der anschließenden Förderung ständig überwacht wird.

Nagelneue Pipelines für einen reibungslosen Transport

  • DEA hat unter Berücksichtigung sämtlicher Sicherheitsstandards ein nagelneues Rohrleitungsnetz verlegt.
  • Dieses neue Pipelinenetz hat mehrere Millionen Euro gekostet und gewährleistet einen sicheren Transport des Öls.
  • Die Ölleitung besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der sich durch Korrosionsbeständigkeit, Chemikalienresistenz auszeichnet und sehr stabil ist.
  • Die Bau- und Verlegearbeiten sowie das Verbinden der Rohre wurde permanent von einem Sachverständigen des TÜV Nord überwacht.

Sicherheit durch Wandstärke

  • DEA verwendet bei der Leitung eine extra dicke Wandstärke, die ein Vielfaches über der physikalischen Notwendigkeit liegt.
  • Vor Inbetriebnahme testet DEA die Leitung: Die Wasserdruckprüfung wird mit einem erhöhten Prüfdruck durchgeführt – der Betriebsdruck der Leitung ist 5 bar, die Druckprobe erfolgt mit 24 bar was einem 4,8fachen Betriebsdruck entspricht.

Überwachung und Schutzmechanismen

  • Die Leitung ist mit Absperrarmaturen ausgerüstet, die im Falle einer Leckage automatisch über die Messwarte geschlossen werden.
  • Die Förderanlagen und Leitung werden permanent technisch überwacht.
  • Darüber hinaus begehen unsere Fachleute regelmäßig unsere Anlagen und Leitungstrassen und prüfen den einwandfreien Betrieb.
Ständige Überwachung von Bohrung und Pipeline sorgt für ordnungsgemäßen Betrieb.